Du veröffentlichst regelmäßig Pins, hast deine Boards sauber aufgebaut und kennst die Grundlagen von Pinterest SEO?
Dann beginnt jetzt die eigentlich interessante Phase.
Denn mit zunehmender Erfahrung geht es nicht mehr darum, einfach nur mehr Pins zu erstellen. Entscheidend wird vielmehr die Frage:
Welche Pins bringen die richtigen Menschen tatsächlich auf deine Website?
Hohe Impressionen sehen in der Pinterest-Analyse zunächst gut aus. Für dein Online Business sind sie allein jedoch noch kein Erfolg.
Ein Pin kann zehntausende Male ausgespielt werden und trotzdem kaum Besucher auf deine Website bringen.
Fortgeschrittenes Pinterest Marketing bedeutet deshalb, nicht mehr nur Reichweite aufzubauen, sondern systematisch herauszufinden, welche Themen, Suchbegriffe, Hooks und Zielseiten echte Klicks erzeugen.
Viele Pinterest-Accounts konzentrieren sich zu stark auf die Reichweite.
Natürlich sind Impressionen wichtig. Ohne Sichtbarkeit entstehen auch keine Klicks.
Entscheidend ist jedoch das Verhältnis zwischen:
Sichtbarkeit
Interesse
Klick
Zielseite
gewünschter Handlung
Ein Pin erfüllt seine Aufgabe nicht allein dadurch, dass er häufig angezeigt wird.
Er sollte einen Nutzer dazu bringen, sich zu fragen:
„Das möchte ich genauer wissen.“
Genau deshalb solltest du deine erfolgreichen Pins nicht nur anhand ihrer Impressionen beurteilen.
Frage dich zusätzlich:
Welche Pins bringen tatsächlich Besucher auf meine Website?
Ein Pin mit 2.000 Impressionen und vielen relevanten Klicks kann für dein Online Business wesentlich wertvoller sein als ein Pin mit 20.000 Impressionen, der kaum jemanden weiterführt.
Merksatz:
Reichweite ist Aufmerksamkeit. Klicks zeigen echtes Interesse.
Pinterest SEO beginnt mit Keywords.
Fortgeschrittene Optimierung geht jedoch einen Schritt weiter.
Denn hinter jedem Suchbegriff steckt eine bestimmte Absicht.
Jemand, der nach
„Online Business starten“
sucht, befindet sich möglicherweise noch ganz am Anfang.
Eine Suche wie
„Pinterest Traffic erhöhen“
zeigt dagegen bereits ein konkreteres Problem.
Und bei
„Pinterest viele Impressionen wenig Klicks“
ist die Suchintention noch klarer.
Diese Person möchte nicht allgemein etwas über Pinterest lernen. Sie hat bereits ein konkretes Problem und sucht nach einer Lösung.
Genau solche Suchintentionen sind besonders interessant.
Versuche deshalb, deine Inhalte künftig nicht nur nach einzelnen Keywords zu planen, sondern nach Problem-Clustern.
Beispiel: Cluster Pinterest Traffic
Pinterest Traffic erhöhen
mehr Klicks auf Pinterest
Pinterest Reichweite steigern
Pinterest SEO optimieren
Pinterest Impressionen aber keine Klicks
Aus einem solchen Cluster kannst du mehrere unterschiedliche Pins entwickeln, die trotzdem auf denselben passenden Blogartikel führen.
Fortgeschrittenes Pinterest Marketing bedeutet nicht, dass jeder Pin perfekt sein muss.
Ganz im Gegenteil.
Du solltest Pins als Tests betrachten.
Du hast beispielsweise einen Blogartikel zum Thema Pinterest SEO.
Statt fünf nahezu identische Pins zu erstellen, testest du unterschiedliche Blickwinkel.
Variante A – Problem
Viele Impressionen – aber kaum Klicks?
Variante B – Ergebnis
So bekommst du mehr Website-Traffic mit Pinterest
Variante C – Fehler
3 Pinterest-SEO-Fehler, die dich Klicks kosten
Variante D – Neugier
Warum deine Pins gesehen, aber nicht geklickt werden
Alle Pins behandeln dasselbe Kernthema.
Aber die psychologische Ansprache unterscheidet sich.
So lernst du mit der Zeit, welche Formulierungen deine Zielgruppe tatsächlich zum Klicken bewegen.
Mit zunehmender Erfahrung besteht häufig die Versuchung, immer mehr Informationen auf einem Pin unterzubringen.
Das ist meistens kontraproduktiv.
Ein guter Pin muss innerhalb weniger Sekunden verständlich sein.
Eine einfache Struktur funktioniert häufig besser:
Suchbegriff → Problem oder Ergebnis → Motiv → CTA
Beispiel:
Pinterest SEO
Viele Impressionen – aber kaum Klicks?
Smartphone mit Pinterest-Analyse
SEO-Tipps ansehen
Mehr braucht der Nutzer zunächst nicht.
Die ausführliche Erklärung gehört nicht auf den Pin.
Sie gehört auf die Zielseite.
Eine gute Kontrollfrage
Wenn du deinen Pin drei Sekunden lang ansiehst:
Verstehst du sofort, worum es geht und warum du klicken solltest?
Wenn nicht, ist der Pin wahrscheinlich noch zu kompliziert.
Dieser Punkt wird häufig unterschätzt.
Angenommen, dein Pin verspricht:
„5 Möglichkeiten für mehr Pinterest Traffic“
Dann sollte die Zielseite genau dieses Versprechen einlösen.
Problematisch wäre eine Zielseite, die stattdessen allgemein über Online Marketing spricht.
Der Besucher klickt mit einer bestimmten Erwartung.
Wird diese Erwartung nicht erfüllt, verlässt er die Seite möglicherweise schnell wieder.
Deshalb sollten folgende Elemente möglichst gut zusammenpassen:
Pin-Titel
Pin-Bild
Pin-Beschreibung
Überschrift der Zielseite
Inhalt
Je klarer diese Verbindung ist, desto natürlicher fühlt sich der Klick für den Besucher an.
Viele schauen in ihre Statistiken und fragen:
„Warum funktioniert dieser Pin nicht?“
Mindestens genauso wichtig ist jedoch:
„Warum funktioniert dieser andere Pin besonders gut?“
Wenn ein Pin überdurchschnittlich viele Klicks bringt, analysiere ihn genau.
Was war anders?
War das Thema konkreter?
War die Hook kürzer?
War das Bild einfacher?
Wurde ein konkretes Problem angesprochen?
War der CTA deutlicher?
Passte die Zielseite besonders gut?
Versuche anschließend nicht einfach, denselben Pin zu kopieren.
Übertrage stattdessen das zugrunde liegende Prinzip auf weitere Themen.
Wenn beispielsweise problemorientierte Hooks gut funktionieren, kannst du dieses Muster auf andere Inhalte übertragen.
Ein häufiger Fehler besteht darin, nach einem erfolgreichen Pin sofort zum nächsten Thema zu wechseln.
Wenn ein Thema funktioniert, solltest du es weiterentwickeln.
Angenommen, ein Pin zum Thema
„Pinterest SEO: Viele Impressionen, kaum Klicks“
funktioniert besonders gut.
Dann könntest du daraus weitere Inhalte entwickeln:
Warum Pinterest-Pins keine Klicks bekommen
Pinterest CTR verbessern
bessere Pinterest Hooks erstellen
Pinterest Zielseiten optimieren
Pinterest Keywords mit Kauf- oder Klickintention finden
So entsteht aus einem erfolgreichen Thema ein kompletter Content-Cluster.
Das ist langfristig wesentlich effizienter, als ständig völlig neue Themen zu suchen.
Pinterest sollte nicht isoliert betrachtet werden.
Ein sinnvoller Aufbau kann beispielsweise so aussehen:
Pinterest Pin
↓
Blogartikel
↓
weiterführender Inhalt
↓
Starterplan oder passendes Angebot
So muss nicht jeder Pin sofort verkaufen.
Ein hilfreicher Blogartikel kann zunächst Vertrauen aufbauen und den Leser anschließend zu einem sinnvollen nächsten Schritt führen.
Gerade bei erklärungsbedürftigen Themen funktioniert diese Vorgehensweise häufig natürlicher als ein direkter Sprung vom Pin auf eine Verkaufsseite.
Wer Pinterest bereits eine Zeit lang nutzt, braucht nicht zwangsläufig mehr Pins.
Viel wichtiger ist es, die vorhandenen Daten besser zu nutzen.
Analysiere:
Welche Suchintention führt zu Klicks?
Welche Hooks erzeugen Interesse?
Welche Motive funktionieren?
Welche Zielseiten passen besonders gut zum Pin?
Welche Themen solltest du weiter ausbauen?
Pinterest Marketing wird dadurch weniger zu einem Ratespiel und mehr zu einem systematischen Prozess aus:
Testen → Analysieren → Optimieren → Skalieren
Merksatz:
Nicht mehr posten. Besser verstehen, was bereits funktioniert.
Pinterest kann eine starke Traffic-Quelle sein. Entscheidend ist jedoch, wie Pinterest mit deinen Inhalten, deiner Website und deinem Geschäftsmodell zusammenspielt.
Wenn du dein Online Business strukturiert weiterentwickeln möchtest, hilft dir mein kostenloser Online Business Starterplan, die wichtigsten Schritte sinnvoll zu ordnen.
ÜBER DEN AUTOR

Ingo Loebner
Ingo Loebner beschäftigt sich mit Online Business, Affiliate Marketing und digitalen Marketingstrategien. Auf Onlinebusiness-Wissen.de teilt er praxisnahe Tipps, Erfahrungen und verständliche Anleitungen für Anfänger, die sich Schritt für Schritt ein eigenes Online Business aufbauen möchten.
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